Förderung der Lesekompetenz

Aufgrund der enormen Unterschiede im Bereich Lesekompetenz ist eine genaue Kenntnis des aktuellen Leseentwicklungsstandes jedes Kindes erforderlich.

Zum Schuljahresbeginn wird als Planungsgrundlage ein Test (Stolpersteine, Metze) mit allen Schülern der 2. bis 4. Klasse durchgeführt. Mit dieser Erfassung der Lesegenauigkeit, des Leseverständnisses und des Lesetempos jedes Schülers/jeder Schülerin und dem Vergleich der Leselernzielkontrollen oder Leseprobearbeiten entstehen klassenübergreifende Differenzierungsgruppen. Wir bilden derzeit insgesamt sechs Gruppen, in denen die Lehrkräfte, die Leiterin der Bücherei und eine Studentin auf unterschiedlichen Ebenen Leseförderung durchführen.

Zwei Gruppen trainieren gezielt auf der Wortebene (z.B. von einsilbigen zu später mehrsilbigen Wörtern, Wörterrätsel aber auch Blitzlese- und Tempoübungen usw.) Drei weitere Gruppen arbeiten mit ihrer jeweiligen Lehrkraft auf der Satzebene z.B. von Dreiwortsätzen zu längeren Sätzen, zeilenübergreifendes Lesen, Haupt- und Nebensatzverbindungen, Rätsel, Kurzkrimis, kurze Sachtexte usw.). Die sechste Gruppe arbeitet auf der Textebene mit längeren und komplexeren Texten bzw. verschiedenen Textarten (auch Diagramme, Tabellen, Schaubilder usw.).


Die individuelle Steigerung der Lesekompetenz bedarf auch einer intensiven Zusammenarbeit mit den Eltern. So werden an unserer Schule auch im Bereich der Leseförderung und Lesemotivation regelmäßig Informationsabende organisiert, an denen Autoren oder Buchhändler (z.B. Frau Dombrowsky, Regensburg) wertvolle Tipps geben und anspruchsvolle Bücher für jedes Lesealter vorstellen.

 

 


Lesecurriculum.pdf
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