Förderung der Lesekompetenz

Aufgrund der enormen Unterschiede im Bereich Lesekompetenz ist eine genaue Kenntnis des aktuellen Leseentwicklungsstandes jedes Kindes erforderlich.

Zum Schuljahresbeginn wird als Planungsgrundlage ein Test (Stolpersteine, Metze) mit allen Schülern der 2. bis 4. Klasse durchgeführt. Mit dieser Erfassung der Lesegenauigkeit, des Leseverständnisses und des Lesetempos jedes Schülers/jeder Schülerin und dem Vergleich der Leselernzielkontrollen oder Leseprobearbeiten entstehen Differenzierungsgruppen

Eine Gruppe trainiert gezielt auf der Wortebene (z.B. von einsilbigen zu später mehrsilbigen Wörtern, Wörterrätsel aber auch Blitzlese- und Tempoübungen usw.) Weitere Gruppen arbeiten auf der Satzebene z.B. von Dreiwortsätzen zu längeren Sätzen, zeilenübergreifendes Lesen, Haupt- und Nebensatzverbindungen, Rätsel, Kurzkrimis, kurze Sachtexte usw.). Die Gruppe der fortgeschrittenen Leserinnen und Leser arbeitet auf der Textebene mit längeren und komplexeren Texten bzw. verschiedenen Textarten (auch Diagramme, Tabellen, Schaubilder usw.).

 

Lesecurriculum.pdf
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Die individuelle Steigerung der Lesekompetenz bedarf auch einer intensiven Zusammenarbeit mit den Eltern. So werden an unserer Schule auch im Bereich der Leseförderung und Lesemotivation regelmäßig Informationsabende organisiert, an denen Autoren oder Buchhändler (z.B. Frau Dombrowsky, Regensburg) wertvolle Tipps geben und anspruchsvolle Bücher für jedes Lesealter vorstellen.

 

 


Lesepatinnen

 

Einmal wöchentlich, immer mittwochs in der Zeit von 8.00 Uhr bis 08.45 Uhr, lesen fünf Lesepatinnen den Kindern der Klassen 1/2a und 1/2b vor.

Das Vorlesen ist eine wichtige Voraussetzung für eine gute Lesekompetenz.

Bücher erweitern den Wortschatz der Kinder, regen die Fantasie an und schulen die Konzentration und die Merkfähigkeit. 

Die Ergebnisse einer Studie von Stiftung Lesen zeigen auch, dass das Vorlesen neben den kognitiven Fähigkeiten auch soziale und emotionale Kompetenzen fördert.